8. Erlebniswochenende für Kinder/Jugendliche ab 12 Jahre am 23./24. Juni 2007
Samstag, 23. Juni 2007, 10.15 Uhr waren alle Teilnehmer am Erlebnistag 2007 vor dem Ulmer Hauptbahnhof eingetroffen. Aufgrund der vielen Ausfälle wurde aus dem Erlebniswochenende ein Erlebnistag.
Linus, Julian, Dominik, Robin, Anna, Tina und Anna konnten an diesem Tag tatsächlich einiges erleben.
Zunächst wanderten wir vom Ulmer Hauptbahnhof zum TATORT - Zentrum in Söflingen. Natürlich hätten wir auch die Straßenbahn nehmen können. Aber mit Hilfe eines Stadtplanes zu einem vorbestimmten Punkt zu kommen ist für Kinder nicht unbedingt selbstverständlich.
Das erste Etappenziel hieß Wilhelmsburg.
Anna und Tina führten uns zielsicher und rechtzeitig dorthin, so dass wir einen Regenguß unbeschadet überstanden. Danach konnten wir die schöne Aussicht auf Ulm vom Turm bei der Wilhemsburg genießen.
Jetzt waren Anna B. und Dominik an der Reihe. Sie sollten uns von der Wilhelmsburg zum Fort Unterer Eselsberg führen. Zunächst schien das kein Problem zu sein. (Dominik kannte sich aus!?) Doch die Karte gab uns doch ein Rätsel auf, da wir eine Brücke suchten,
aber nicht finden konnten. So kamen wir dann beim Alten Fritz heraus und konnten hier die B10 überqueren. Nun schien alles kein Problem. Wir wanderten durch Schrebergärten und hatten nicht das Gefühl mitten in der Stadt zu sein, das Fort Unterer Eselsberg verfehlten wir jedoch (knapp)! Machte nichts, da uns ein bißchen die Zeit davonlief.
Die dritte Etappe, geführt von Robin, Julian und Linus, ging nun von der Sportanlage des Vfl Ulms über den Bahnhof Söflingen, den
Klosterhof Söflingen, die Eisdiele zum TATORT-Zentrum. Dort kamen wir ca. 12.45 Uhr an.
Bis 14 Uhr machten wir Mittag, dann ging es weiter mit Selbstverteidigung. Wir übten uns im Umgang mit dem sogenannten Travel Wrench Impact, einem Plastikteil das man auch zum Fahrrad reparieren einsetzen kann. Durch die gebogene Form liegt es kompakt in der Hand, wodurch man gezielt und effektiv Muskel- und Nervenpunkte angreifen kann.
Anschließend übten wir Boxtechniken auf Handpratzen. Es war gar nicht so einfach mit der richtigen Schritttechnik einen sauberen, kraftvollen Schlag auszuführen. Dennoch kam auch hier der Gute-Laune-Faktor nicht zu kurz und jeder bekam Gelegenheit, sich an den Pratzen auszutoben.
Da außer Robin (vom Kinderarnis) alle Teilnehmer vom Kung Fu waren, intensivierten wir auf Wunsch der Kinder die entsprechenden Formen zur Vorbereitung auf bevorstehende Prüfungen. Robin lernte dabei einiges aus der Shaolinkata. Die anderen übten die Partnerform, die Nordshaolinform und die Gottesanbeterinnenform.
Kurz vor 18 Uhr kam Zenon Brojaj mit seinen Trommeln.
Zunächst erzählte Zenon kurz etwas über die Herkunft und Herstellung derselben. Dann ging es los. Zuerst ein einfacher Rhythmus, der von allen gemeinsam geschlagen wurde. Nachdem jeder Einzelne vortrommeln durfte, wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe "fragte", die andere "antwortete". Das machte riesigen Spaß. Nun gab der Meister uns eine Kostprobe seiner Trommelkunst. Danach gingen wir mit noch größerem Eifer an einen schwierigeren Rhythmus. Auch dieser wurde von allen "gemeistert".
Zum großen Bedauern von allen gingen die zwei Stunden Trommeln viel zu schnell vorbei.
Es war 19.30 Uhr. Damit endet der Erlebnistag 2007.
Allen Teilnehmern hat der abwechslungsreiche Tag viel Freude bereitet und alle waren sich
sicher, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das Erlebniswochenende 2008!
Hans Karrer
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Diese und noch weitere Technikfolgen im Umgang mit dem Travel Wrench Impact haben wir trainiert.

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